Mieterzeitung junge Mieter enders Marketing

Warum junge Mieter Ihre Mieterzeitung lieben werden

Lesezeit: ca. 3 Minuten.

Beispiele, Tipps & Mini-Checkliste für eine spannende Mieterzeitung.

Junge Menschen für eine Mieterzeitung zu gewinnen, klingt unmöglich? Nicht, wenn man versteht, welche Inhalte junge Mieter wirklich lesen wollen – sei es eine Mieterzeitung online lesen, interaktive Tipps für den WG-Alltag, soziale Themen oder Smart-Home-Lösungen im Mietverhältnis. Wohnungsunternehmen aus der regionalen Wohnungswirtschaft erreichen junge Mieter leichter, wenn die Inhalte praxisnah, locker und digital verknüpft sind.

Ein Beitrag von Anja Bernhardt, Copywriterin und Expertin in der Betreuung von Mieterzeitungen für Wohnungsunternehmen.

Was braucht die Zielgruppe 18-35 Jahre?

Zwischen Homeoffice, Fitnessstudio und After-Work-Drinks ist die Generation 18–35 ständig unterwegs. Inhalte müssen schnell konsumierbar, unterhaltsam und nützlich sein – etwa, wenn junge Mieter eine Mieterzeitung online lesen oder direkt via Smartphone an interaktiven Aktionen teilnehmen. Sie sind es gewohnt, Inhalte zu filtern und müssen überzeugt werden, dass Ihre Mieterzeitung relevant und spannend genug ist, um einen festen Platz in ihrem Alltag einzunehmen.
Aus der Praxis zeigt sich: Lokale Geschichten und Mieterstorys schaffen echte Verbindungen zwischen jungen Mietern und ihrer Mieterzeitung.

Beispiele aus unserer Arbeit:

  • Für das Mietermagazin der GWG Lübbenau interviewen wir regelmäßig Menschen aus der Region und stellen ihre Erfahrungen in der Mieterzeitung vor.
  • Bei der WBG Südharz berichten Azubis, wie sie ihren Einstieg ins Berufsleben erleben.
  • Die WBG Wittenberg stellt in ihrer Mitgliederzeitung Vereine und Projekte aus den Wohngebieten vor.
  • Bei der SWG Schwarzenberg geben junge Kollegen Tipps für Upcycling-Ideen, die direkt im eigenen Zuhause umgesetzt werden können.

Die kontinuierliche Betreuung von Mieterzeitungen hat uns auch gezeigt, wie sich Inhalte und Formate im Laufe der Zeit verändern und welche Ansätze bei jungen Mietern besonders gut ankommen.

Drei konkrete Ansätze:

KARRIERE & SELBSTVERWIRKLICHUNG
Storys über junge Mieter oder Azubis machen Inhalte greifbar. Bei der WBG Südharz berichten Azubis in der Mieterzeitung, welche Erfahrungen sie im ersten Jahr sammeln. Diese Praxisbeispiele bieten konkrete Einblicke in den Berufs- und Mietalltag junger Menschen.

NACHHALTIGKEIT & SOZIALES
Nachhaltiges Wohnen, soziale Themen, Digitales, Müllvermeidung oder energieeffiziente Haushaltsgeräte zählen zu den Top-Themen junger Mieter. Die WBG Wittenberg stellt z.B. in ihrer Mitgliederzeitung lokale Projekte vor. – Tipps wie „30-Tage-Plastikfrei-Challenge“ treffen den Nerv junger Menschen.

LIFESTYLE & WOHNEN
Kleine Wohnungen optimal nutzen, kreative DIY-Projekte oder Smart-Home-Tools: Bei der SWG Schwarzenberg geben z.B. junge Kollegen konkrete Tipps für Upcycling. Die Inhalte zeigen, wie junge Mieter ihre Wohnungen effizient und kreativ gestalten können.

Welche Formate funktionieren?

Lange Fließtexte ohne visuelle Highlights kommen selten gut an. Junge Mieter bevorzugen kurze, visuelle und digitale Inhalte:

SNACKABLE CONTENT
Kurze Infoboxen, Tipps für WG-Alltag, Mini-Guides zu Smart-Home-Features und Wohntrends – Inhalte, die schnell gelesen und verstanden werden können.

DIGITALE VERSION & SOCIAL MEDIA
QR-Codes führen direkt zu ergänzenden Videos, Instagram-Storys oder TikTok-Clips.
So erweitert die digitale Mieterkommunikation die Interaktion zwischen jungen Mietern und dem Wohnungsunternehmen.

So spricht man junge Mieter an

LOCKER, AUTHENTISCH, DIREKT
Ein Tonfall wie unter Freunden wirkt am besten.Wer liest schon gern Texte, die klingen, als wären sie aus einer Steuererklärung?

HUMOR & EMOJIS
Dezente Emojis oder ein Augenzwinkern lockern Texte auf, die sonst sachlich wären.

COMMUNITY AUFBAUEN
Binden Sie Leser aktiv ein, z. B. über das Teilen von Einrichtungstipps oder WG-Erfahrungen. Solche Formate machen die Mieterzeitung interaktiv und relevanter für junge Leser.

Fazit

Die Generation 18–35 ist anspruchsvoll, aber offen für Inhalte, die ihren Lebensstil widerspiegeln. Wohnungsunternehmen, die auf Mieterzeitung interaktiv, Tipps für junge Mieter, nachhaltiges Wohnen, soziale Themen, Erlebtes und Smart-Home-Lösungen setzen, schaffen echten Mehrwert.
Analoge Geschichten und digitale Formate erweitern die Interaktion zwischen jungen Mietern und dem Wohnungsunternehmen, sodass die Mieterzeitung zu einem praktischen und relevanten Kommunikationskanal wird.

Bonus: Mini-Checkliste

So machen Sie Ihre Mieterzeitung für junge Mieter attraktiv

  1. Lokale Storys nutzen – Porträts, Vereine, Projekte aus Ihrem Wohngebiet
  2. Snackable Content erstellen – kurze Tipps, Infoboxen, Mini-Guides zu WG-Alltag oder Smart-Home
  3. Interaktiv & digital ergänzen – QR-Codes zu Videos, Instagram, TikTok oder Online-Umfragen
  4. Praxisnahe Beispiele zeigen – DIY-Tipps, Upcycling-Ideen oder nachhaltige Wohntrends
  5. Locker & authentisch schreiben – Tonfall wie unter Freunden, Humor und dezente Emojis
  6. Community einbinden – Leser abstimmen lassen, eigene Projekte teilen oder Feedback einholen

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